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Satzung

Satzung des Vereins "Aktive Achmühler"


§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

1.1. Der Verein führt den Namen "Aktive Achmühler e.V.".

1.2. Er hat seinen Sitz in 82547 Achmühle und erlangt seine Rechtsfähigkeit durch die Eintragung in Vereinsregister.

1.3. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.



§ 2 Vereinszweck

2.1. Zweck des Vereins ist die Wahrung, Pflege und Förderung der Lebensqualität in Achmühle durch die Pflege des Brauchtums, Förderung des Heimatgedankens sowie der Völkerverständigung und der Unterstützung hilfsbedürftiger Personen.

2.2. Dieser Zweck wird insbesondere verwirklicht durch

a) die Förderung, Organisation, Durchführung und Ausrichtung kulturellen, traditionellen Veranstaltungen,

b) die Mitwirkung bei der Planung, Errichtung und Betreibung einer Begegnungsstätte in Achmühle in Form eines Bürgerhauses, Gemeindesaals oder einer vergleichbaren Einrichtung,

c) der Schaffung, Erweiterung und Erhaltung von Freizeiteinrichtungen aller Art, insbesondere für Kinder und Jugendliche durch aktive, ideelle und materielle Hilfen,

d) die Errichtung einer Nachbarschaftshilfeeinrichtung, die neben eigener aktiver, ideeller und materieller Hilfe auch als Hilfsbörse freie Kapazitäten hilfsbereiter Bürger an Hilfesuchende vermittelt, um dadurch auch das Zusammengehörigkeitsgefühl aller Bürger zu stärken.



§ 3 Gemeinnützigkeit

3.1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des 3. Abschnitts der Abgabenordnung (streuerbegünstigte Zwecke, § 51 AO).

3.2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3.3. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins.

3.4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.



§ 4 Mitgliedschaft

4.1. Mitgleid des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person werden. Natürliche Personen sollen das 18. Lebensjahr vollendet haben.

4.2. Der Verein unterscheidet

a) persönliche Mitglieder

b) fördernde Mitglieder

c) Ehrenmitglieder

4.3. Als persönliche Mitglieder können natürliche, volljährige Personen, als fördernde Mitglieder können Firmen, Körperschaften, Behörden oder künstlerische und wissenschaftliche Einrichtungen unter Nennung eines Vertreters aufgenommen werden.

4.4. Vorraussetzung für die Aufnahme ist die Bereitschaft, die Ziele des Vereins zu unterstützen.

4.5. Ehrenmitglieder können Persönlichkeiten werden, die sich um Achmühle oder die Förderung der Vereinszwecke hervorragende Verdienste erworben haben. Ehrenmitglieder werden auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung gewählt.

4.6. Ehrenmitglieder genießen alle Rechte eines persönlichen Mitglieds ohne entsprechende Mitgliedsverpflichtungen.



§ 5 Beginn der Mitgliedschaft

5.1. Der Antrag auf Aufnahme als Mitglied ist schriftlich an den Vorstand des Vereins zu richten.

5.2. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

5.3. Die Mitgliedschaft beginnt mit dem 01. des Monats, der auf den Monat folgt, in dem der Vorstand die Aufnahme beschlossen hat.

5.4. Gegen die Ablehnung der Aufnahme kann binnen eines Monats durch eingeschriebenen Brief die Entscheidung der Mitgliederversammlung über die Aufnahme angerufen werden. Diese entscheidet endgültig unter Ausschluss des Rechtswegs.



§ 6 Ende der Mitgliedschaft

6.1. Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Tod oder Ausschluss.

6.2. Der Austritt ist nur zum Schluss eines Geschäftsjahres zulässig. Er muss spätestens drei Monate vorher dem Verein mittels eingeschriebenen Brief erklärt werden.

6.3. Der Ausschluss kann erfolgen, wenn ein Mitglied

a) dem Ansehen und den Zwecken des Vereins gröblich zuwiderhandelt oder

b) mit Beiträgen mindestens in Höhe eines Jahresbeitrages in Rückstand ist und diesen Rückstand trotz Mahnung innerhalb zweier Monate ab Zugang der Mahnung nicht bezahlt hat.

6.4. Der Ausschluss wird vom Vorstand beschlossen. Gegen den Ausschluss kann binnen eines Monats durch eingeschriebenen Brief die Entscheidung der Mitgliederversammlung angerufen werden.
Diese entscheidet endgültig unter Ausschluss des Rechtswegs.



§ 7 Rechte und Pflichten der Mitglieder

7.1. Die Mitglieder sind berechtigt, alle Einrichtungen in Anspruch zu nehmen, die Ihnen der Verein zu Verfügung stellt.

7.2. Jedes Mitglied hat in der Mitgliederversammlung eine Stimme. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden. Stimmübertragungen sind unzulässig.

7.3. Es ist eine Ehrenpflicht eines jeden Mitglieds, ihm von der Mitgliederversammlung oder vom Vorstand übertragene Aufgaben wahrzunehmen, soweit nicht wichtige Gründe entgegenstehen.

7.4. Jedes ordentliche Mitglied ist zur Entrichtung des von der Mitgliederversammlung beschlossenen Vereinsbeitrags verpflichtet. Ehrenmitglieder zahlen keinen Beitrag.

7.5. In besonderen Fällen kann der Vorstand auf schriftlichen Antrag die Beiträge stunden, ermäßigen oder erlassen.


§ 8 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind

8.1. der Vorstand

8.2. der Beirat

8.3. die Mitgliederversammlung.

Die Amtsführung sämtlicher Organe ist ehrenamtlich.



§ 9 Der Vorstand

9.1. Der Vorstand besteht aus drei gleichberechtigten Mitgliedern, die als erster Vorsitzender und zwei stellvertretenden Vorsitzende bezeichnet werden.

9.2. Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, sofern diese nicht durch diese Satzung einem anderen Organ gesondert übertragen wurden.

9.3. Die Mitglieder des Vorstandes legen untereinander ihre Aufgabenverteilung fest, wobei ein Vorstandsmitglied allein für die Kassenführung zuständig ist.

9.4. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt.

9.5. Beschlüsse des Vorstands werden in Sitzungen gefasst, die der Vorsitzende einberuft. Bei Einverständnis aller Vorstandsmitglieder kann schriftlich oder im Umlaufverfahren beschlossen werden.

9.6. Tritt ein Vorstandsmitglied während der Amtszeit zurück oder entscheidet es aus sonstigen Gründen aus, so können die restlichen Vorstandsmitglieder einen Nachfolger für den Rest der Amtszeit kommissarisch ernennen oder durch eine außerordentliche Mitgliederversammlung einen Nachfolger wählen lassen.

Vorstandsmitglieder, deren Amtszeit abgelaufen ist, bleiben im Amt, bis an ihre Stelle neue Vorstandsmitglieder gewählt sind und das Amt angenommen haben.

9.7. Die Vorstände sind untereinander gleichberechtigt. Die Beschlussfassung erfolgt durch einfache Mehrheit.

9.8. Jeweils zwei Mitglieder des Vorstandes gemeinsam vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich im Sinne § 26 BGB.



§ 10 Die Mitgliederversammlung

10.1. Die Angelegenheiten des Vereins werden, soweit nicht der Vorstand zuständig ist, von der Mitgliederversammlung geregelt.

10.2. Die Aufgaben der Mitgliederversammlung sind insbesondere

a) Entgegennahme des Tätigkeitsberichts des Vorstands

b) Entgegennahme des Jahresabschlusses

c) Beschluss über die Entlastung des Vorstandes

d) Beschluss über die Frage, on ein Vereinsbeitrag, eine Aufnahmegebühr oder Umlage erhoben wird, gegebenenfalls die Höhe der jeweiligen Beiträge

e) Beschluss über Satzungsänderung und Vereinsauflösung

f) Wahl des Vorstands und des Beirats, wenn die Wahlperiode abgelaufen ist oder aus sonstigen Gründen ein Vorstandsmitglied neu gewählt werden muss.

g) Beschlussfassung über die Anträge entsprechend der Tagesordnung.

h) Erteilung der internen Einwilligung zu Ausgaben des Vorstandes über DM 15.000,00 (EUR 7669.38), interne Einwilligung zur Aufnahme von Krediten aller Art sowie zum Abschluss sämtlicher Verträge, die dingliche Rechtsgeschäfte betreffen.

i) Wahl von Ehrenmitgliedern.

10.3. Jedes Jahr hat eine ordentliche Mitgliederversammlung stattzufinden.

10.4. Außerordentliche Mitgliederversammlungen können vom Vorstand jederzeit einberufen werden.

10.5. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch einfache schriftliche Mitteilung des Vorstands. Sie soll den Mitgliedern unter Bekanntgabe des Tagesordnung zwei Wochen vorher zugehen.

10.6. Der Vorsitzende leitet die Mitgliederversammlung.

10.7. Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Stimmberechtigten beschlussfähig.

10.8. Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende.

10.9. Über Gegenstände, die nicht auf der Tagesordnung stehen, kann die Versammlung nur beraten und beschließen, wenn mindestens zwei Drittel der in der Versammlung anwesenden Stimmberechtigten damit einverstanden sind und es sich nicht um eine Satzungsänderung handelt.

10.10. Änderungen der Satzung bedürfen der Zustimmung von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen. Über Satzungsänderungen kann nur beraten und beschlossen werden, wenn diese in der Ladung zu der betreffenden Mitgliederversammlung als Tagesordnungspunkt angegeben sind.

10.11. Abgestimmt wird durch Handzeichen. Es ist geheim abzustimmen, wenn mindestens 10% der anwesenden Stimmberechtigten dies verlangen.

10.12. Die gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen udn vom Vorsitzenden unter Angabe von Ort und Zeit der Versammlung und dem betroffenen Abstimmungsergebnis zu unterzeichnen.



§ 11 Der Beirat

11.1. Der Beirat besteht aus mindestens fünf Mitgliedern, die auf die Dauer von zwei Jahren von der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstands gewählt werden.

Der Beirat steht dem Vorstand mit Rat und Unterstützung zur Seite. Er kann Anträge stellen, mit denen sich der Vorstand oder die Mitgliederversammlung in ihrer nächsten Sitzung zu befassen haben.

11.2. Bei Ausgaben über DM 5.000,00 (EUR 2556.46) soll der Vorstand intern die Zustimmung des Beirats einholen.

11.3. Der Beirat erledigt die ihm vom Vorstand übertragenen Aufgaben in eigener Verantwortung.

11.4. Werden Sitzungen des Beirates erforderlich, so hat sie der Vorsitzende des Beirats, welcher von den gewählten Mitgliedern des Beirats intern bestimmt wird, schriftlich mit einer Einladungsfrist von 14 Tagen einzuberufen.

11.5. Jedes Mitglied des Beirats kann innerhalb eines Monats die Einberufung einer Beiratssitzung verlangen.

11.6. Der Beirat entscheidet mit der Mehrheit der zu der Beiratssitzung erschienenen Mitglieder unabhängig von der Zahl der erschienenen Beiratsmitglieder.

11.7. Die Mitglieder des Vorstands sind zu den Sitzungen des Beirats zu laden. Sie können an den Sitzungen des Beirats teilnehmen, sind auf Verlangen zu hören, haben aber kein Stimmrecht.



§ 12 Auflösung des Vereins

12.1. Die Auflösung des Vereins erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung, der der Mehrheit von 3/4 der abgegebenen gültigen Stimmen bedarf.

12.2. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamts ausgeführt werden.